Gelenk- und Herzpatienten aufgepasst: Mehr als 1 g Fischöl täglich könnte das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen

Die Einnahme von Fischöl steht unverändert hoch im Kurs – sowohl für Gelenkpatienten als auch für Menschen mit Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das im Fischöl enthaltene Omega-3 soll Gelenkentzündungen lindern und Arteriosklerose, sprich Gefäßverkalkung, verhindern. In den letzten Jahren kam jedoch Zweifel an der Wirksamkeit auf, wobei der wissenschaftliche Konsens in die Richtung ging, dass der Erfolg eine Frage der Dosierung sein könnte.

Jetzt zeigte eine neue Überblicksstudie, dass gerade die hochdosierte Einnahme von Fischöl ein neues Herzrisiko erzeugt:

Bei Patienten, die über 1000 mg Fischöl täglich zu sich nahmen (das entspricht je nach Größe ein bis zwei Kapseln), wurde ein erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern beobachtet. Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Arrythmien des Herzens, kommt mit zunehmendem Alter häufiger vor und zeigt sich in einem unregelmäßigen und bisweilen zu raschen Herzschlag. Die Folgen können Blutgerinnsel, Schlaganfälle und Herzinsuffizienz sein.

Lyprinol versus Fischöl

Lyprinol ist deutlich niedriger dosiert wirksam als Fischöl.

Hier erweist sich erneut die Überlegenheit von Lyprinol® gegenüber Fischöl. Lyprinol® enthält das Öl der Grünlippmuschel und lindert Gelenkentzündungen aufgrund seiner höheren Vielfalt enthaltener Fettsäuren – es sind über 90 verschiedene – schon bei deutlich niedrigerer Dosierung. Nachgewiesen wurde dies in klinischen Studien ebenso wie im Labor, auch im direkten Vergleich zu den populären Fischölprodukten.

Die Verzehrempfehlung für Lyprinol® liegt mit 2-4 kleinen Kapseln am Tag bei 100 bis 200 mg, lediglich für Gelenkpatienten mit einer ausgeprägten rheumatischen Grunderkrankung liegt sie bei 8 Kapseln und damit 400 mg täglich. In jedem Fall bleibt eine sinnvolle Dosierung also deutlich unter der kritischen Marke von 1000 mg, ab der das Risiko für Vorhofflimmern steigt.

Die Muscheln, aus denen Lyprinol® gewonnen wird, werden zudem in Neuseeland nachhaltig angebaut und tragen damit nicht zur kritischen Überfischung der Meere bei.

Quellen:
Albert, Christine M. et al. Effect of Long-Term Marine Omega-3 Fatty Acids Supplementation on the Risk of Atrial Fibrillation in Randomized Controlled Trials of Cardiovascular Outcomes: A Systematic Review and Meta-Analysis. 6 Oct 2021. https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.055654. Circulation. 2021;0
Bowman, L et al. Effects of n-3 Fatty Acid Supplements in Diabetes Mellitus, N Engl J Med. 2018 Oct 18;379(16):1540-1550. doi: 10.1056/NEJMoa1804989. Epub 2018 Aug 26.
Yang Hu, Frank B. Hu, JoAnn E. Manson. Marine Omega-3 Supplementation and Cardiovascular Disease: An Updated Meta-Analysis of 13 Randomized Controlled Trials Involving 127,477 Participants,” JAHA, online Sept. 30, 2019, doi: 10.1161/JAHA.119.013543
Senftleber NK, Nielsen SM, Andersen JR, Bliddal H, Tarp S, Lauritzen L, Furst DE, Suarez-Almazor ME, Lyddiatt A, Christensen R. Marine oil supplements for arthritis pain: a systematic review and meta-analysis of randomized trials. Nutrients 2017; 9(1): E42
Zawadzki, M.; Janosch, C.; Szechinski, J. Perna canaliculus Lipid Complex PCSO-524™ Demonstrated Pain Relief for Osteoarthritis Patients Benchmarked against Fish Oil, a Randomized Trial, without Placebo Control. Mar. Drugs 2013, 11, 1920-1935.

 

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