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Arthrose im Rücken

Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose – Verschleiß, Entzündung, Schmerzen in der Wirbelsäule

Rückenschmerzen sind in Deutschland der häufigste Grund für Krankschreibungen. Oft gehen sie nach einiger Zeit von allein wieder weg, ohne das ein Grund dafür gefunden worden wäre. Allgemein wird Kreuzschmerzen auch eine starke psychische Komponente nachgesagt. Doch häufig steckt hinter andauernden oder periodisch wiederkehrenden Schmerzen im Rücken ein Verschleiß der Wirbelsäule, genauer der kleinen Wirbelgelenke, auch Facettengelenke genannt.

"Anatomie der Wirbelsäule mit Facettengelenken"
Anatomische Darstellung von Wirbelsäule und Facettengelenken

Neben Bandscheibenproblemen ist die Wirbelsäulenarthrose, medizinisch als Spondylarthrose oder eben Facettengelenksarthrose bezeichnet, die häufigste mit Rückenschmerzen verbundene Diagnose. Meist tritt sie im unteren Teil des Rückens auf, also im Bereich der Lendenwirbelsäule, manchmal in der Halswirbelsäule, d.h. ganz oben, seltener mittig in der Brustwirbelsäule.

Ein Vielfaches des Körpergewichts lastet auf den Facettengelenken, entsprechend ist ihre schützende Knorpelschicht in Relation zur Größe des Gelenks die dickste aller menschlichen Gelenke. Dennoch kommt es auch hier, wie ansonsten vor allem im Knie und der Hüfte, durch Bandscheibenverschleiß zu einer Verringerung des Abstands zwischen den einzelnen Wirbelkörpern, zu Knorpelabnutzungen, Reizungen und in der Folge schmerzhaften Entzündungen und Ergüssen in der Gelenkkapsel und Gelenkschleimhaut. Das „Facettensyndrom“ fasst dieses gesamte entzündliche Schmerzgeschehen zusammen.

In der Folge beschleunigt die Entzündung ihrerseits den Knorpelabbau: Zum einen greifen bestimmte Entzündungsbotenstoffe den Wirbelgelenkknorpel an, zum anderen beeinträchtigt die Entzündung und die damit einhergehenden Schwellungen seine Ernährung. Eine Entzündungshemmung ist also nicht nur für die Linderung des Schmerzes essenziell.

Die rheumatoide Arthritis, eine ebenfalls entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der die Abwehrzellen die eigenen Gelenke angreift, befällt nur die Halswirbelsäule.

Spondylarthrose oder Facettengelenksarthrose: Diagnose

Für die Diagnose wird Ihr Arzt Sie zu Ihren Symptomen befragen, wie lange Sie den Schmerz schon verspüren, wie er sich anfühlt und wie stark er ist. Dann wird er sich den Rückenbereich anschauen, ihn mit seinen Händen untersuchen, die Beweglichkeit testen und eine neurologische Untersuchung anschließen.

"Arzt betrachtet das Röntgenbild einer Wirbelsäule für die Diagnose einer Arthrose."
Zur Diagnose einer Arthrose der Wirbelsäule wird oft ein Röntgenbild hinzugezogen.

Deutet alles auf eine Arthrose in der Wirbelsäule hin, bringt ein CT, MRT oder eine Röntgenaufnahme, eventuell begleitet von einer testweisen Injektion eines Betäubungsmittels in die Gelenke, Sicherheit. Lässt der Schmerz unter dieser Behandlung nach, kann der Mediziner davon ausgehen, dass die Facettengelenksarthrose ursächlich für Ihre Beschwerden ist.

Arthrose in der Wirbelsäule: Symptome

Typischerweise äußert sich eine Facettengelenks- oder Spondylarthrose bei körperlicher Belastung oder dem Einnehmen einer Zwangshaltung. Insbesondere ein Zurückbeugen tut weh, aber auch das Bücken kann schmerzhaft sein. Knöcherne Ausziehungen, genannt Osteophyten, wie sie sich oftmals an arthrotischen Gelenken ausbilden, üben mitunter Druck auf solche Nerven aus, deren Reizung dann als Schmerz über den Rücken hinaus ausstrahlt.

Sitzt der Verschleiß in der Lendenwirbelsäule, kann der Schmerz bis in den Po, die Leiste und die Beine ausstrahlen. Bei einer Arthrose in der Halswirbelsäule tut bisweilen nicht nur der Nacken weh, sondern sogar die Unterarme, der Hinterkopf und der ganze obere Rücken. Manche berichten von einem Knacken im Nacken. Die seltene Arthrose der Brustwirbelsäule strahlt bis nach vorn aus und kann in Abhängigkeit von der Atmung auftreten.

Ursachen für die Arthrose im Rücken

Die Risikofaktoren für eine Facettengelenksarthrose sind vielfältig und verstärken sich gegenseitig, wenn sie gemeinsam auftreten:

  • Wie immer spielt das Alter eine Rolle: Ab dem 30. Lebensjahr bauen die Wirbelsäulenstrukturen ab. Frauen nach den Wechseljahren sind jedoch besonders gefährdet, während vor dem 45. Lebensjahr eher Männer erkranken.
  • Denn auch berufsbedingte Körperhaltungen oder -bewegungen können eine Spondylarthrose verursachen, ebenso Sport- und Unfallverletzungen an der Wirbelsäule
  • Oft gehen Bandscheibenschäden einer Facettengelenksarthrose voraus.
  • Übergewicht erhöht die Last auf den kleinen Wirbelgelenken und damit die Wahrscheinlichkeit, dort eine Arthrose zu entwickeln.
  • Manchmal ist es die Erkrankung vererbt. Gelenkfehlstellungen, die die Abnutzung befördern, liegen oft in der Familie.

Spondylarthrose, Facettensyndrom, Facettengelenksarthrose und die Folgen

Die geschädigten Facettengelenke entzünden sich und das umliegende Gewebe schwillt an. Es drückt auf den Wirbelkanal und die Nervenaustrittskanäle – Schmerzen vor allem der Lendenwirbelsäule sind die Folge. Diese führen zu einer Schonhaltung, die weitere Verspannungsschmerzen nach sich zieht.

Mit dem Fortschreiten der Erkrankung bilden sich Ablagerungen an den Wirbelkörpern, sogenannte Spondylophyten, die ihrerseits die Nerven reizen und den Schmerz verstärken.

Schmerzen in der Lendenwirbelsäule – was tun bei einer Spondylarthrose?

Regelmäßige Bewegung in Form von Physiotherapie hilft sehr gut, indem sie die Muskulatur fit macht und die Koordination der Gelenke untereinander verbessert. Dabei ist es natürlich unumgänglich, die Übungen auch zu Hause zu machen. Auch Sport in Form von flotten Spaziergängen, Nordic Walking, langsames Joggen, Schwimmen, insbesondere auf dem Rücken, Radfahren oder Langlauf im Schnee sind geeignet, die Wirbelsäulenarthrose aufzuhalten.

Medikamentös werden zur kurzfristigen Schmerzlinderung oft nicht steroidale Antirheumatika verabreicht (NSAR), wobei das „nicht steroidal“ bedeutet, dass kein Kortison enthalten ist. In der Daueranwendung sind auch diese Mittel jedoch für den Körper belastend. Häufig werden Nebenwirkungen auf das Herzkreislaufsystem und den Magendarmtrakt beobachtet.

Daher suchen viele Patienten nach einem natürlichen Entzündungshemmer, der zwar sanfter und nur bei regelmäßiger Einnahme wirkt, dabei jedoch ohne unerwünschte Nebenwirkungen auskommt.

"Lyprinol-Kapseln ohne Nebenwirkungen"
Für Lyprinol® sind keine unerwünschten Nebenwirkungen bekannt.

Kommt der Patient mit all dem nicht mehr weiter, ist es möglich, per Operation die Nerven, die in das Facettengelenk münden, zu durchtrennen. So verschwindet an dieser Stelle der Schmerz, wenn auch die Arthrose nicht aufgehalten werden kann. Alternativ kann auch ein Einspritzen eines kortisonhaltigen Betäubungsmittels in das Gelenk in Erwägung gezogen werden.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie für sich die Maßnahmen finden, die Ihre Rückenschmerzen lindern und die Erkrankung ein gutes Stück aufhalten. Gute Besserung! Bei Fragen zögern Sie nicht, uns unter Tel 02174-3076227 oder info@lyprinol.de zu kontaktieren.

Lyprinol® erhalten Sie in unserem Onlineshop oder in Ihrer Apotheke.

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