Menu
Für Wissenswertes rund um Arthritis, Arthrose und Lyprinol® folgen Sie uns auf Facebook

Schmerzen im Knie

Ab dem mittleren Alter Kniegelenksarthrose wahrscheinlich

Mit Schmerzen im Knie sind Sie nicht allein. Ab dem mittleren Alter steckt dahinter oft eine Arthrose, ein Verschleiß des Kniegelenks, das sich im weiteren Verlauf entzündet.

"Kniegelenksarthrose ist ein Gelenkverschleiß."
Schmerzen im Knie: Oft steckt dahinter eine Arthrose.

Das Krankheitsbild ist sehr häufig: 30 – 60 Prozent aller Menschen über 60 Jahre leiden unter der Gonarthrose, wie die Kniearthrose mit ihrem medizinischen Fachbegriff benannt wird – die Zahlen variieren, je nachdem welche Studie man befragt. Frauen sind in höherem Alter jedenfalls häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung beginnt schleichend mit dem Verschleiß des Knorpels, sozusagen der Schutz- und Gleitfläche auf dem Knochen, die ihn eigentlich vor Reibung schützen und Stöße abfedern soll.

Anlaufschmerz, Belastungsschmerz oder Ruheschmerz im Knie? Die unterschiedlichen Symptome von Kniegelenksarthrose und Kniegelenksarthritis

Typisch für eine Arthrose ist ein Schmerz, der bei Belastung auftritt. Eine Kniearthrose beispielsweise macht sich beim Treppensteigen bemerkbar oder eine Wanderung ist irgendwann nicht mehr ohne Schmerzen möglich. Ein auch in Ruhe andauernder Schmerz im Knie deutet indes auf eine bereits entzündlich aktivierte Arthrose oder sekundäre Arthritis hin. Für eine Entzündung des permanent gereizten Gelenks spricht auch eine Schwellung und Überwärmung des Knies.

"Symptome einer Kniearthrose – Anamnese beim Arzt"
Symptome einer Kniearthrose sind u.a. spezifische Schmerzen.

Sind Schmerz und Gelenksteifigkeit vor allem gen Morgen ausgeprägt und braucht es erst einmal eine halbe Stunde oder länger, bis Sie sich nach einer Ruhezeit „eingelaufen“ haben, dann ist das eher ein Anzeichen für eine Entzündung, die durch eine Rheumatoide Arthritis verursacht und in diesem Fall auf das Knie geschlagen ist. "Der Rheumapatient will laufen!“, heißt es oft. Eine sehr kurzer morgendlicher Anlaufschmerz von wenigen Minuten allerdings kann auch bei einer Arthrose auftreten – und nicht bei jeder und jedem tritt der Schmerz wie im Lehrbuch auf. Klarheit bringt die Diagnose des Arztes.

Ursachen eines schmerzhaften Knieverschleißes

Die häufigste Ursache einer Kniearthrose ist eine Beinfehlstellung, auf der ein erhöhtes Körpergewicht lastet. Dabei führen X-Beine tendenziell zu einem Schmerzmittelpunkt an der Außenseite des Knies, O-Beine zunächst eher zu Schmerzen an der Innenseite. Liegt in einem späteren Stadium eine Entzündung vor, ist allerdings meist das ganze Knie schmerzhaft betroffen. Auch frühere Verletzungen münden manchmal viele Jahre später in einer Gonarthrose, und natürlich ist ein höheres Alter ein Risikofaktor für den Gelenkverschleiß.

Knieschmerzen und die Folgen

Der Schmerz führt dazu, dass der Patient eine Schonhaltung einnimmt, seine Muskulatur sich verspannt, oft lässt sich das Bein nicht mehr wie zuvor beugen und strecken. Vor allem Letzteres wird als sehr hinderlich empfunden. Der Bewegungsmangel wiederum führt dazu, dass der Knorpel noch schlechter mit Nährstoffen versorgt wird und umso schneller abnutzt. Tote Knorpelzellen in der Gelenkflüssigkeit verursachen oder verstärken die Entzündung im Kniegelenk, indem Entzündungszellen zu ihrem Abbau herbeieilen und sich dabei gleichzeitig gegen das eigene Gelenk richten. Ein Teufelskreis, den Sie mit verschiedenen Maßnahmen zumindest ein gutes Stück weit durchbrechen und verlangsamen können. Die Kniearthrose ist unter den Arthrosen ansonsten eine mit einem eher schnelleren Krankheitsverlauf, der in vier Stadien der Abnutzung mit schleichend sich chronifizierenden Entzündungen verläuft, an deren Ende der nahezu vollständige Knorpelabrieb, die sogenannte Knochenglatze stehen kann. Nun reibt im Gelenk Knochen auf Knochen.

Schmerzen im Knie ¬– was tun bei einer Gonarthrose?

Beim Gelenkknorpel ist es so: Was schon ganz weg ist, ist weg. Jedoch: Ein brüchig gewordener, schlecht ernährter Knorpel kann sich, wenn auch langsam, wieder regenerieren. Voraussetzung dafür ist zunächst eine Hemmung der Entzündung, eine entsprechende Ernährung, eventuell mit einer geeigneten Ergänzung und geeignete Bewegung.

"Lyprinol ist ein natürlicher Entzündungshemmer"
Natürlicher Entzündungshemmer Lyprinol®

Häufig werden die gängigen Schmerz- und Entzündungshemmer wie Paracetamol oder Ibuprofen verschrieben, die aber in der Langzeiteinnahme mit ernsten Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt oder das Herz-Kreislaufsystem aufwarten können. Aus diesem Grund suchen viele Patienten nach Alternativen. Speziell für die Kniearthrose können wir Ihnen in diesem Zusammenhang noch die folgenden Tipps mit auf den Weg geben:

  • Gehen Sie treppab mit dem stärker erkrankten Knie voraus, treppauf geht indes das gesündere Bein vor.
  • Verändern Sie beim Sitzen immer mal wieder Ihre Position, damit das Knie nicht durch dauernde Druckausübung an derselben Stelle belastet wird.
  • Bewegung ist gut für Ihr Knie und die Ernährung Ihres Gelenkknorpels – aber möglichst ohne eine größere Belastung. Geeignet ist daher z.B. Wassergymnastik, Schwimmen oder Radfahren, weil Ihr Körpergewicht dabei nicht in voller Höhe auf Ihren Knien lastet, oder aber ganz einfach knieschonende Gymnastik
  • Wenn Sie die Wahl haben: Gehen Sie nicht bergab, das belastet das Knie über Gebühr. Oder nehmen Sie Ihre Nordic Walking Stöcke mit.
  • Bergaufgehen derweil wirkt kräftigend.
  • Lassen Sie sich vom Orthopäden entlastende Schuheinlagen verschreiben.
  • Insbesondere das gebeugte Knie sollte nicht belastet werden – zum Beispiel durch Arbeiten in der Hocke.
"Sport und Bewegung sind bei Kniearthrose essentiell"
Sport lindert bei Kniearthrose den Schmerz und ernährt den Knorpel.

Wenn Sie die genannten Punkte oder doch zumindest einen Teil davon umsetzen, können Sie die Gelenkentzündung und damit Ihre Knieschmerzen wirksam lindern, der Erkrankung ihre Schärfe nehmen und ihr Fortschreiten ein gutes Stück aufhalten. Wie wünschen Ihnen gute Besserung!

Bei Fragen zögern Sie nicht, uns unter Tel 02174 307 62 27 oder info@lyprinol.de zu kontaktieren.

Lyprinol® erhalten Sie in unserem Onlineshop oder in Ihrer Apotheke.

Foto 1: Fotolia/stockdevil

Klicken Sie Ihr schmerzendes Gelenk an

Wirbelsäule Finger Hüfte Knie Fuss