Schmerzen in der Hüfte

Hüftgelenksarthrose ab dem mittleren Alter verbreitet

Hüftschmerzen rühren häufig von einer Arthrose her – insbesondere ab 55 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit, daran zu erkranken. Die Hüfte ist neben dem Knie das am häufigsten betroffene Gelenk der Erkrankung, denn besonders auf diesen beiden lastet das Gewicht des Körpers.

Menschliche Hüfte mit Arthrose

Anatomie einer Hüfte mit Arthrose

Dennoch ist auch die Arthrose der Hüfte keine einfache Verschleißerscheinung, die durch die rein mechanische Abnutzung des Knorpels im Laufe einer Lebens ausreichend erklärt wäre: Auch die mehr oder weniger gute Ernährung des Knorpels spielt eine Rolle. Über die Gelenkflüssigkeit werden Nährstoffe in den Knorpel transportiert und das besonders effektiv, wenn die Hüfte in Bewegung kommt. Bewegung ist also ein essenzieller Faktor zur Bekämpfung einer Arthrose, ebenso wie auch die Ernährung des Patienten. Mit einer entzündungshemmenden Ernährung können Sie viel dafür tun, dass sich Ihr betroffenes Gelenk nicht oder immerhin nicht so stark entzündet:

Denn in dem arthrotischen Hüftgelenk wird sich über kurz oder lang eine Entzündung entwickeln und die Erkrankung damit zu einer sogenannten „aktivierten Arthrose“ oder Arthritis übergehen. Diese Entzündung aber behindert noch einmal mehr die Ernährung des Knorpels und befördert seinen Abbau. EntzündungshemmungBewegung und Ernährung sind also drei wichtige Säulen zur Behandlung und Schmerzlinderung bei einer Hüftgelenksarthrose.

Anlaufschmerz, Belastungsschmerz oder Ruheschmerz in der Hüfte? Die unterschiedlichen Symptome

Typischerweise fällt eine Hüftarthrose, medizinisch als Coxarthrose bezeichnet, zunächst bei Belastung durch einen als „bohrend“ oder stumpf“ empfundenen Schmerz direkt im Hüftgelenk auf. Je nach Belastung kann der Schmerz zum Abend hin wieder zunehmen. Ist die Arthrose zwischenzeitlich in ein entzündliches Stadium übergegangen, tut das Hüftgelenk auch in Ruhe weh. Hinzu kann ein Schmerz in der Leiste kommen, der über das Bein in das Kniegelenk ausstrahlt. Eine Einschränkung der Beweglichkeit der Hüfte kann, muss aber durchaus nicht auftreten.

Frau mit morgendlichen Hüftschmerzen aufgrund einer Arthrose

Schmerzen in der Hüfte sind oftmals auf eine Arthrose zurückzuführen.

Spüren Sie hingegen am Morgen einen länger, mehr als eine halbe Stunde anhaltenden Einlaufschmerz in der Hüfte, ist dies ein Hinweis auf eine rheumatische Arthritis, also eine Gelenkentzündung aufgrund einer immunologischen Grunderkrankung. Im Rahmen einer Polyarthritis können davon dann auch andere Gelenke betroffen sein. Ein sehr kurzer, allenfalls wenige Minuten andauernder Anlaufschmerz am Morgen oder nach längerer Ruhe hingegen deutet auch auf einer Arthrose hin. Die diagnostiziert Ihre Ärztin, Ihr Arzt mithilfe eines Röntgenbildes, in Einzelfällen eines CTs oder MRTs. Besteht der Verdacht auf eine Rheumatoide Arthritis wird zusätzlich das Blut untersucht.

Ursachen eines schmerzhaften Hüftgelenkverschleißes

Ihr Risiko, an einer Coxarthrose zu erkranken, ist vergleichsweise hoch, wenn Sie übergewichtig sind, über 55 Jahre alt, wenn Sie Leistungssport betreiben oder betrieben haben oder aber körperlich schwer gearbeitet. Auch eine Verletzung der Hüfte kann noch Jahre später eine Arthrose bedingen, ebenso eine Fehlanlage des Gelenks, z.B. in Form der relativ verbreiteten Hüftdysplasie. Lässt sich keine Ursache identifizieren – was nicht heißt, das es keine gibt! – so spricht man oft von einer primären Hüftgelenksarthrose. Insgesamt sind Frauen häufiger betroffen als Männer.

Hüftschmerzen und die Folgen

Ist der Knorpel im Hüftgelenk an einigen Stellen geschädigt, verändert dies die Stellung des Gelenks, was dazu führt, dass einige Punkte nun noch einmal besonders belastet werden und weiter geschädigt. Um eine bessere Verteilung des Drucks zu erreichen, vergrößert das Gelenk seine Fläche – sogenannte Osteophyten bilden sich. Diese Auswüchse behindern jedoch die Beweglichkeit – zu vermeiden sind sie ihrerseits durch Bewegung. Mit zunehmendem Rückzug des Knorpels steigt der Druck auf den Knochen, der sich dadurch verhärtet – subchondrale Sklerosierung nennt man das Phänomen, das auf dem Röntgenbild sichtbar wird und zur Diagnose einer Arthrose herangezogen werden kann. Meist geht der Knorpelabrieb phasenweise mit einer Entzündung einher, die in einem fortgeschrittenem Stadium chronisch werden kann und den Knorpelabbau beschleunigt.

Schmerzen in der Hüfte – was tun bei einer Coxarthrose?

Gegen die Entzündung werden üblicherweise die frei in der Apotheken verkäuflichen Schmerz- und Entzündungshemmer eingesetzt, die allerdings aufgrund ihrer Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislaufsystem im Langzeitgebrauch schwierig sind.

Lyprinol-Kapseln gegen Hüftschmerzen

Für Lyprinol® sind keine unerwünschten Nebenwirkungen bekannt.

Viele Patienten suchen daher nach einer natürlichen Alternative. Darüber hinaus gibt es einige gute Tipps, deren Beherzigung im Alltag Ihnen die Schmerzen erleichtern kann:

  • Legen Sie sich nicht längerfristig auf die Seite, auf der die Hüftgelenksarthrose besonders beschwerlich ist, sondern auf die gesündere. Außerdem ist für Seitenschläfer ein Kissen zwischen den Beinen empfehlenswert.
  • Benutzen Sie einen etwaigen Gehstock auf der gesunden Seite.
  • Vermeiden Sie eine einseitige körperliche Belastung wie langes Stehen oder Sitzen. Wechseln Sie häufiger mal ab zwischen verschiedenen Haltungen.
  • Heben und tragen Sie nicht schwer (Richtwert 25 kg, den Umzug sollten andere für Sie machen).
  • Sinken Sie nicht allzu tief in die Kissen, z.B. auf tiefen Sofas oder Sesseln.
  • Ihre Schuhe sollten flexible und stoßdämpfende Sohlen haben.
  • Bewegen Sie Ihre Hüfte, aber ohne dass sie durch Gewicht oder Stößen zusätzlich belastet wird. Geeignet ist zum Beispiel Sport im Wasser, Radfahren im Flachen, Nordic Walking, Skilanglauf, Inlineskaten, Yoga oder Tai-Chi.

Wenn Sie die genannten Punkte oder doch zumindest einen Teil davon umsetzen, können Sie die Gelenkentzündung und damit Ihre Hüftschmerzen wirksam lindern, der Erkrankung ihre Schärfe nehmen und ihr Fortschreiten ein gutes Stück aufhalten. Wie wünschen Ihnen gute Besserung!

Bei Fragen zögern Sie nicht, uns unter Tel 02174 307 62 27 oder info@lyprinol.dezu kontaktieren.

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