Arthrose im Fuß: vom Sprunggelenk über die Fußwurzel bis zum Großzehengrundgelenk

Sprunggelenksarthrose, Fußwurzelarthrose und die Großzehengrundgelenksarthrose (Hallux rigidus)

Der menschliche Fuß, dieses erstaunliche, ungemein leistungsfähige Gebilde, funktioniert in einem Zusammenspiel von 26 Knochen. Drei Fußgelenke vor allem sind es, die dabei von einer Arthrose (Gelenkverschleiß) betroffen sein können – aus unterschiedlichen Gründen: das Sprunggelenk, die Fußwurzel (Lisfranc-Gelenk) und das Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus). Wir klären Ursachen, Symptome und was man gegen die Arthrose im Fuß sowie die daraus entstehende schmerzhafte Gelenkentzündung tun kann.

Anatomie des Fußes: Sprunggelenk, Fußwurzel, Großzehengrundgelenk

Anatomie: Sprunggelenk, Fußwurzel, Großzehengrundgelenk sind am anfälligsten für Arthrose im Fuß

Arthrose im Sprunggelenk

Ein Knorpelschaden im Sprunggelenk folgt meist auf eine Verletzung – wenn auch durchschnittlich erst 20 Jahre nach dem Ereignis, dem Umknicken beim Sport zum Beispiel. Nur selten tritt eine Sprunggelenksarthrose ohne eine solche zurückliegende Ursache auf. Aufgrund der Unfallbeteiligung sind Betroffene einer Sprunggelenksarthrose im Durchschnitt jünger als der normale Arthrosepatient.
Ansonsten zeigt sich auch hier das typische Bild einer Arthrose: Der Knorpel verschleißt, in der Folge wird der Gelenkspalt enger, die Knochen reiben zunehmend aneinander und fordern die Bildung von Osteophyten heraus – knöcherne Ausziehungen, die zu Schmerzen führen können. Der Hauptgrund für den Schmerz bei einer Sprunggelenksarthrose sind jedoch die charakteristischen regelmäßigen Entzündungsschübe, die mit der Zeit chronisch werden können. Das Ausmaß der Abnutzung ist hier weniger entscheidend.

Sprunggelenksarthrose – was hilft?

In der Therapie der Sprunggelenksarthrose brauchen drei Dinge Ihr besonderes Augenmerk: Ihre Ernährung, Bewegung und das Schuhwerk.

  • Über eine antientzündliche Ernährung können Sie einiges tun, um die Entzündung des Sprunggelenks und damit den Schmerz einzudämmen. Wenn das nicht ausreicht, unterstützen Sie mit speziellen entzündungshemmenden Fettsäuren, wie sie das Öl der Grünlippmuschel (Lyprinol®) enthält. Wenn Sie durch die Ernährungsumstellung abnehmen: umso besser. Denn weniger Belastung durch das Körpergewicht schont das Gelenk. Außerdem fördert eine gesunde Ernährung die Knorpelregeneration.
  • Wie bei jeder Arthrose ist auch bei der Sprunggelenksarthrose Bewegung das A und O, um die Nährstoffe zum Knorpel zu transportieren und das Gelenk zu schmieren. Besonders geeignet sind fußschonende Sportarten im Wasser oder aber Fahrradfahren. Bei Wanderungen helfen ggf. Gehstöcke. Gezielte Übungen zur Kräftigung der Muskulatur, die das Sprunggelenk stabilisiert, zeigt der Physiotherapeut. Außerdem kann hier eingeübt werden, wie Sie Fehlbelastungen vermeiden.
Frau mit Sprunggelenksarthrose knickt erneut mit dem Fuß um.

Eine Sprunggelenksarthrose entsteht oft aus einer vorangegangenen Verletzung.

  • Tragen Sie stabile Schuhe. Nicht geeignet sind allerdings solche mit einer starken Dämpfung, die den Fuß vom Untergrund völlig abschirmen. Sie untergraben den Eigenschutz des Fußes z.B. vor einem erneuten Umknicken des Sprunggelenks. Oft bringen auch orthopädische Einlagen Hilfe, die Bewegungsabläufe sowie die Stellung des Gelenks verbessern.

Fußwurzelarthrose

Unter dem Sprunggelenk schließt sich die Fußwurzel an. Als solche bezeichnet man den gesamten hinteren Teil des Fußes bis hin zum Lisfranc-Gelenk. Dieses Gelenk verbindet die Fußwurzel mit den Mittelfußknochen, die wiederum in die fünf Zehen münden. Besagtes Lisfranc-Gelenk ist oft der Ort des Geschehens, wenn jemand Arthrose im Fuß hat. Typisch für die Fußwurzelarthrose sind Schmerzen im Fußrücken bei Belastung, zum Beispiel nach einem längeren Spaziergang. Später kommen Schwellungen und Überwärmungen auch in ruhendem Zustand vor – ein Zeichen, dass sich das Lisfranc-Gelenk oder ein anderer Teil der Fußwurzel entzündet hat. Das Röntgenbild oder CT zeigt jetzt das für die Arthrose typische Bild: Der Gelenkspalt ist schmal geworden, ev. haben sich knöcherne Ausziehungen, die sogenannten Osteophyten gebildet. Der am Gelenk beteiligte Knochen verdichtet sich unter dem zunehmenden Druck. Meist lässt sich kein bestimmter Grund für das Entstehen der Erkrankung feststellen. Selten ging der Fußwurzelarthrose ein Bruch voraus.

Fußwurzelarthrose – was hilft?

 

Lyprinol-Kapseln enthalten einen natürlichen Entzündungshemmer, auch für die Fußwurzel

Lyprinol® hemmt bei Fußwurzelarthrose die Entzündung auf natürlichem Wege.

  • Auch hier gilt: weniger Entzündung = weniger Schmerzen. Eine entzündungshemmende Ernährung kann hier helfen und ein Entzündungshemmer aus der Apotheke. Die synthetischen Mittel aus der Gruppe der NSAR sind aufgrund ihrer Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislauf-System in der Langzeiteinnahme jedoch kritisch. Besser geeignet ist ein natürlicher Entzündungshemmer, der zwar erst längerfristig wirkt, dafür aber ohne unerwünschte Nebenwirkungen auskommt.
  • Zusätzlich haben sich Einlagen für den Schuh oder orthopädisches Schuhwerk bewährt. Die weiche Bettung der betroffenen Knochen kann hier Entlastung bringen.
  • In seltenen Fällen, wenn gar nichts mehr hilft und die Schmerzen stark sind, kann in einer Operation eine Versteifung der betroffenen Fußwurzelknochen vorgenommen werden.

Arthrose im Großzehengelenk (Hallux rigidus)

Schmerz und Steifigkeit im Großzehengelenk sind oft verursacht durch einen Hallux rigidus, wie man die Großzehengrundgelenksarthrose fachsprachlich nennt. Betroffen sind vornehmlich Männer – bei Frauen, die hochhackige Schuhe getragen haben, beginnen die Probleme aber vielfach schon in jüngeren Jahren. Risikofaktoren sind auch Fußfehlstellungen wie ein platter oder ein nach innen abgerollter Fuß. Der Schmerz durch den Hallux rigidus macht sich beim Abrollen der großen Zehe bemerkbar und führt in der Folge zu einer Schonhaltung, aus der später ein regelrechtes Hinken werden kann. Bei Druck lassen sich von außen die für eine Arthrose typischen kleinen Knochenneubildungen, die Osteophyten, schmerzhaft ertasten. Beim Abrollen knirscht und reibt es unangenehm im Großzehengelenk. Im Verlauf der Erkrankung chronifiziert sich die Entzündung darin. Das Gelenk reagiert schmerzhaft auf Druck, manchmal ist es rot und heiß. In einem späten Stadium kann es sein, dass das Gelenk vollständig von den Osteophyten umbaut und damit gänzlich steif ist.

Anatomische Darstellung eines Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks)

Hallux rigidus (Arthrose des Großzehengrundgelenks)

Hallux rigidus – was hilft?

  • Eine hilfreiche Maßnahme gegen die Großzehengrundgelenksarthrose sind spezielle Einlagen oder orthopädische Schuhe, die unter dem großen Zeh oder dem ganzen Vorfuß verstärkt oder versteift sind, sodass es weniger zu der schmerzhaften Abrollbewegung kommt.
  • Gegen die Entzündung des Großzehengrundgelenks hilft eine entsprechende Ernährung, für eine kurzfristige Einnahme auch die sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR, z.B. Ibuprofen oder Aspirin) oder aber langfristig betrachtet ein natürlicher Entzündungshemmer wie das Grünlippmuschelöl.
  • Sollten alle diese konservativen Methoden ausgereizt sein, berät Ihr Orthopäde Sie in Bezug auf eine Operation des Gelenks am großen Zeh, die grundsätzlich die dauerhafte Versteifung und ggf. ein Abtragen der Osteophyten zum Ziel hat.

Gemeinsam ist der Behandlung aller Formen von Arthrose im Fuß also die Dringlichkeit der Entzündungshemmung und einer Versorgung mit spezifisch entlastenden Einlagen. In Kombination können Sie dadurch ohne größeren Aufwand und Nebenwirkungen eine nennenswerte Schmerzlinderung erreichen. Wir wünschen Ihnen gute Besserung! Bei Fragen zu einer natürlichen Entzündungshemmung wenden Sie sich gern an unseren Heilpraktikerservice unter info@lyprinol.de oder Telefon 02174-3076227.

Bestellen Sie Lyprinol® in unserem Online-Shop oder in Ihrer Apotheke.

Bild 1: fotolia/rcfotostock (bearbeitet), Bild 2: shutterstock/Supavadee butradee, Bild 4: shutterstock/Aksanaku (bearbeitet)

Klicken Sie Ihr schmerzendes Gelenk an

Wirbelsäule Finger Hüfte Knie Fuss