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Neue Studie: Grünlippmuschelöl bessert ADHS-Symptome

21. März 2017
Anklicken zum VergrößernInfografik – Lyprinol® gegen ADHS

Die Methylphenidat-Therapie ist nicht beliebt, aber mangels Alternative oft der einzige Ausweg für Familien mit einem ADHS-diagnostizierten Kind. Immerhin rund 5 Prozent aller Kinder in Deutschland zwischen 3 und 17 Jahren tragen diese Diagnose. Der australische Neurowissenschaftler Con Stough hat nun in einer klinischen Studie das Öl der Grünlippmuschel (PCSO-524® in Lyprinol®) gegen die typischen ADHS-Symptome eingesetzt – mit großem Erfolg.

ADHS natürlich behandeln – Grünlippmuschelöl im Test

Eine gerade veröffentlichte Studie untersuchte die Wirkung von Grünlippmuschelöl (Wirkstoff PCSO-524® in Lyprinol®) auf die ADHS-Symptome Aufmerksamkeitsschwäche, Hyperaktivität und Impulsivität sowie die Lernleistung bei Kindern zwischen 6 und 14 Jahren. Alle Teilnehmenden hatten entweder ein Aufmerksamkeitsproblem, waren hyperaktiv oder aber wiesen eine voll ausgeprägte ADHS auf. Nun wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine bekam über einen Zeitraum von 14 Wochen täglich 3–4 Kapseln Lyprinol®, die andere ein Scheinmedikament. Weder die Untersucher, noch die Kinder oder ihre Eltern wussten, welcher Gruppe sie zugehörten. So konnten die Wissenschaftler ausschließen, dass die reine Erwartung einer Verbesserung das Ergebnis verfälschen würde. Am Ende zeigte sich bei denjenigen, die entweder unter Aufmerksamkeitsdefiziten oder Hyperaktivität litten und das Grünlippmuschelöl bekommen hatten, folgende Verbesserungen gegenüber denjenigen, die Kapseln ohne Wirkstoff eingenommen hatten:

  • Eltern berichteten von 34% ausgeglichenerem Verhalten zu Hause
  • Tests ergaben
    1. 13% Steigerung der Aufmerksamkeit
    2. 10% Abnahme von Hyperaktivität
    3. 5% weniger Schwierigkeiten beim Lernen
    4. eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine ADHS-Diagnose

„Eine gute Ergänzungstherapie zur konventionellen ADHS-Behandlung“

Studienleiter Con Stough dazu: „Was wir typischerweise in der Studie sehen ist, dass die Kinder ruhiger werden und sich besser konzentrieren können. Das hilft bei alltäglichen Aufgaben wie beim Aufräumen der Schulsachen, einem entspannten Essen am Familientisch oder der Konzentration auf ein Buch. Wir haben die größten Verbesserungen bei Kindern gefunden, die an einer leichteren Form von ADHS leiden oder nur einzelne Kriterien erfüllen.“ Für Kinder mit ausgeprägter ADHS ergab die Studie in der Lyprinol®-Gruppe kognitive Verbesserungen – bei der Auffassungsgabe und beim Lernen. Stough weiter: „Obwohl weitere Studien nötig wären, um zu abschließenden Ergebnissen zu kommen, kann man vermuten, dass Lyprinol® eine gute Ergänzungstherapie zur konventionellen ADHS-Behandlung bietet.“

"Entspanntes Essen in der Familie - ADHS natürlich behandeln"
Studie testet Grünlippmuschelöl bei Kindern gegen ADHS: "Entspannteres Familienleben"

Viele Eltern suchen genau danach – nach einer Alternative zur üblichen Behandlung mit Methylphenidat. Zum einen, weil sie Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Wesensveränderungen fürchten, insbesondere bei Kindern, die ohnehin schon Depressionen oder Ängste haben. Zum anderen reagiert ein Teil der jungen Patienten nicht oder nicht wie erwünscht auf die Behandlung. Wieder bei anderen ist der Leidensdruck nicht so hoch, dass er die Einnahme eines starken Medikaments rechtfertigen würde – zumindest nicht ohne erst einmal sanftere Therapieformen getestet zu haben. Auch Eltern, die in Methylphenidat den Wirkstoff gefunden haben, der ihrem Kind hilft, sind vielfach daran interessiert, die Dosis möglichst gering zu halten – und ihn ggf. durch eine natürliche Alternative zu ergänzen.

Lyprinol® als natürliche Alternative zu Methylphenidat?

Grünlippmuschelöl (Lyprinol®) wird eigentlich zur Behandlung von entzündlichen Gelenkerkrankungen eingesetzt. Es enthält eine einzigartige Kombination aus Sterolestern, polaren Lipiden, Carotinoiden und freien Fettsäuren, darunter spezielle entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Hier liegt ein Erklärungsansatz für seine Wirksamkeit gegen die Symptome der ADHS: Bei ADHS-diagnostizierten Kindern wurden geringere Level an Omega-3 im Blut festgestellt. Omega-3-Fettsäuren werden jedoch gebraucht für den Aufbau von Nervenzellen – und damit für die Informationsverarbeitung im Gehirn: für die Merkfähigkeit und das Vermögen, Reize zu filtern und Gefühle zu regulieren.

"Kind mit ADHS – Omega-3-Fettsäuren fehlen"
Kinder mit ADHS haben geringere Level an Omega-3-Fettsäuren im Blut

Seit mehreren Jahren gibt es Hinweise darauf, dass Omega-3-Fettsäuren ADHS-Patienten helfen können – vor allem bei einer leichten bis mittelschweren Ausprägung der Störung. Doch die Studienergebnisse waren durchwachsen, die Qualität der Studien war es auch. Die im international renommierten Fachmagazin Psychopharmacology erschienene Untersuchung des australischen Neurowissenschaftlers Con Stough genügt nun wissenschaftlichen Anspruchskriterien an Teilnehmerzahl, Placebokontrolle und doppelte Verblindung. Und sie bestätigt die Ergebnisse, die zuvor in eine positive Richtung zeigten. Schon andere Untersuchungen hatten gezeigt, dass in der ADHS-Behandlung eine Verbindung mehrerer langkettiger, ungesättigter Fettsäuren wie in Lyprinol® einzelnen Omega-3-Fettsäuren (z.B. DHA aus Fischöl) überlegen ist. Eine weitere Möglichkeit, wie das Grünlippmuschelöl – nicht zu verwechseln mit Grünlippmuschelpulver oder Fischöl übrigens – günstig auf den Stoffwechsel des ADHS-Patienten einwirkt, ist die Verbesserung der Cortisolwerte. Denn Kinder mit unterschiedlich starker Ausprägung der ADHS-Symptome weisen auch unterschiedlich hohe Cortisolspiegel auf.

Wie kam es zu der Studie?

Lyprinols Eigenschaft als natürlicher, nebenwirkungsfreier Entzündungshemmer machen sich hin und wieder auch die Eltern asthmatischer Kinder zunutze – denn auch Asthma ist eine entzündliche Erkrankung. Manche berichteten danach, dass ihre Kinder unter der Therapie ruhiger und konzentrierter wurden. Da auch ADHS eine entzündliche Komponente zugeschrieben wird, lag es nahe, den Wirkstoff in Bezug auf die Störung zu testen. Prof. Con Stough von der Swinburne University of Technology im australischen Melbourne, der schon zuvor mit Lyprinol® gearbeitet hatte, nahm sich mit seinem Team dieser Aufgabe an.

"Professor Con Stough, australischer Neurowissenschaftler"
Con Stough forscht über die Auswirkungen naturheilkundlicher Therapien auf das menschliche Gehirn

Prof. Con Stough, führender australischer Neurowissenschaftler

Con Stoughs Forschungsgebiet sind die Auswirkungen naturheilkundlicher Therapien auf das menschliche Gehirn, auf Kognition und Emotionalität, und er gehört zu den führenden australischen Wissenschaftlern auf diesem Gebiet. Er leitet das Zentrum für humane Psychopharmakologie an der Swinburne University of Technology in Australien und außerdem das Forschungszentrum für Neurokognition und Pflanzenheilkunde am Nationalen Institut für Komplementärmedizin in Sydney. Zudem sitzt er im Beirat der Internationalen Gesellschaft für Intelligenzforschung und im Redaktionsausschuss der renommierten Fachzeitschrift „Intelligence“.

Zusammenfassung

Grünlippmuschelöl (Wirkstoff PCSO-524® in Lyprinol®) hat sich einer neuen klinischen Studie zufolge als wirksam gegen ADHS-Symptome bei Kindern erwiesen – vor allem für Patientinnen und Patienten, die nur eines der für die Störung charakteristischen Symptome (Aufmerksamkeitsdefizit oder Hyperaktivität) sehr ausgeprägt bzw. eine subklinische ADHS-Symptomatik aufweisen.

Kean, J.D., Sarris, J., Scholey, A., Silberstein, R., Downey, L.A. and Stough, C. (2016). Reduced inattention and hyperactivity and improved cognition after marine oil extract (PCSO-524®) supplementation in children and adolescents with clinical and sub-clinical symptoms of Attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD): A randomised, double-blind, placebo controlled trial. Pyschopharmacology, ISSN 0033-3158, DOI 10.1007/S00213-016-4471-y


Bild 2: fotolia/Monkey Business, Bild 3: iStock.com/SIphotography

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