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Mit Entspannung und Sport gegen Arthrose, Arthritis und Rheuma

01. August 2016

Aktiv gegen die Entzündung bei Arthrose, Arthritis und Rheuma: Sport und andere DOs und DON’Ts

Auch jenseits der Ernährung gibt es einiges, was Sie als Arthrose-, Arthritis- bzw. Rheuma-Patientin oder Patient tun – oder lassen! – können, um das Befinden Ihrer Gelenke zum Guten zu beeinflussen. Zuvorderst ist da der Sport oder nennen wir es sanfter: die Bewegung. Früher wurde oft geraten, von Arthrose, Arthritis bzw. Rheuma betroffene Gelenke zu schonen. Das ist vollkommen überholt. Es ist nämlich so: Unsere Gelenke sind darauf ausgerichtet, sportlich beansprucht zu werden. Obwohl die Menschen in vergangenen Jahrhunderten viel mehr auf den Beinen waren, litten sie z.B. vergleichsweise selten unter einer Kniearthrose. Heute hingegen sitzen wir viel herum und bringen den Stoffwechsel im Knorpel damit zum Erliegen. Nährstoffe werden schlechter hinein-, Abbauprodukte schlechter hinaustransportiert. Ein so vernachlässigter Knorpel neigt zum Verschleiß. Die Muskulatur drumherum verkümmert und gibt weniger Halt, Patientinnen und Patienten legen durch die Untätigkeit an Gewicht zu, beides macht es dem kranken Gelenk zusätzlich schwer. Eine Schonhaltung führt dann zu verspannten, verkürzten Muskeln, die den Schmerz verstärken.

Anklicken zum VergrößernInfografik: Entspannung und Sport bei Arthritis, Arthrose, RheumaInfografik – Ruhe u. Sport bei Arthritis, Arthrose, Rheuma

1. Also: Mit Sport gegen Arthrose, Arthritis bzw. Rheuma

Setzen Sie auf gleitende Bewegungen ohne Stoßbelastungen. Das sind neben physiotherapeutischen Übungen zum Beispiel Radfahren, Spaziergänge, Wanderungen bzw. Walking. Hier können Sie auch das Nützliche mit dem Nützlichen verbinden, indem Sie die Radtour oder den Spaziergang einfach zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Arzt unternehmen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, das Auto stehen zu lassen. Und vielleicht wird in Ihrer Nähe auch eine Gelenksportgruppe angeboten, die zudem von Ihrer Krankenkasse bezuschusst wird? Fragen Sie nach! Ebenso sind Schwimmen oder Wassergymnastik eine gute Idee. Die Schwerelosigkeit im Wasser ermöglicht es Ihren Gelenken, ohne die Belastung durch das Körpergewicht sportlich aktiv zu sein – sehr angenehm! Zusammengefasst: Bauen Sie Sport bzw. Bewegung in Ihren Alltag ein. Das ist nicht kompliziert: Wenn Sie einmal in der Woche ein geeignetes Sportangebot wahrnehmen und ansonsten des Öfteren zu Fuß oder per Rad unterwegs sind, dann können Sie sich eines bewegten, gelenkfreundlichen Lebensstils rühmen und seine Vorteile spüren!

2. Ab zum Zahnarzt!

Ja, Sie haben richtig gehört. Denn Kariesbefall kann ein Einfallstor für Entzündungsbakterien sein, ebenso eine Paradontitis. Lassen Sie es von Ihrem Zahnarzt verschließen, und ihr Rheumarisiko sinkt.

3. Gehen Sie an die frische Luft – ob beim Sport oder im Alltag

Die Sonneneinstrahlung lässt Ihren Vitamin-D-Spiegel ansteigen und der wiederum stärkt Ihre Knochen. Wenn Sie Ihren Sport freiluft betreiben, dann schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

4. Die Zigarette bleibt aus.

Oder doch wenigstens jede zweite, wenn Sie es nicht ganz lassen können. Denn Rauchen führt zu einem chronischen Entzündungsmilieu im ganzen Körper. Natürlich ist der Rat „Hören Sie mit dem Rauchen auf!“ im Zweifelsfall leichter gegeben als befolgt. Aber vielleicht können Sie auch für dieses Ziel einige der Durchhaltetricks anwenden, die Sie auf der nächsten Seite lesen werden ... Außerdem werden Sie merken, wie das eine das andere leichter macht: Wenn Sie weniger rauchen, fällt der Sport leichter – und wer sportlich aktiv ist, ist motivierter, die Zigarette beiseite zu lassen. Oder haben Sie schon mal jemanden mit Kippe in der Hand beim Walking gesehen?

Stress vermeiden, Gelenkschmerzen lindern oder: Die Ruhe vor dem Sport

1. Stress lass nach.

Ein hohes Stresslevel fördert nachweislich ein Entzündungsmilieu im ganzen Körper und damit unter anderem Arthritis bzw. entzündlich aktivierte Arthrose. Doch sich im hektischen Alltag stressfreie Oasen zu verschaffen, ist manchmal ebenso schwer, wie sich zum Sport aufzuraffen. Schaffen Sie sich entspannende Rituale, die Ihnen gut tun, gerade Sie dürfen das! Ihre Gelenke wollen das so! Auch Kurse, zum Beispiel in Yoga, Meditation oder Autogenem Training, können zu solchen Entspannungsinseln werden, die Sie nach und nach auch in den Alltag einbauen.

2. Legen Sie Ihre Arthritis schlafen.

Studien zeigen, dass Menschen, die mehr als 6 Stunden pro Nacht schlafen, weniger entzündliche Eiweiße im Blut haben. Zu viel Schlaf – deutlich mehr als 8 Stunden – allerdings erhöht statistisch ebenfalls die Entzündungswerte.

Lesen Sie HIER weiter, mit welchen 7 Psychotricks Sie es (diesmal) schaffen, dranzubleiben ...


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